Kältetechnik
Kältetechnik wird zur Kühlung verschiedener Produkte, wie Lebensmittel, Medikamente, medizinische Produkte (Blutkonserven, Impfstoffe etc.), unterhalb der Umgebungstemperatur eingesetzt. Desweiteren spielt sie auch in Rechenzentren eine bedeutende Rolle. Der Unterschied zur Klimatechnik liegt darin, dass mit Kältetechnik tiefe Temperaturen erzeugt werden können.
Warum müssen Rechenzentren gekühlt werden?
In Bereichen, in denen viel elektrische Energie benötigt wird, ist die Wärmeentwicklung oft enorm. Daher sind die Anforderungen an Kühlsysteme für Rechenzentren besonders hoch. Eine unzureichende Kühlung oder eine defekte Kühlanlage kann – je nach Auslegung und Betrieb – zu Störungen, Datenrisiken und Schäden an Hardware führen; in seltenen Fällen können auch sicherheitsrelevante Situationen entstehen. Ein passend ausgelegtes und regelmäßig gewartetes Kühlsystem kann dazu beitragen, die Wärmebelastung im Raum zu begrenzen – abhängig von Lastprofil, Raumkonzept und Betriebsführung. Ein richtig gewähltes Kühlsystem kann die Hardwarekomponenten in einem geeigneten Temperaturbereich halten, beispielsweise durch den Einsatz wassergekühlter Kabel. Die sogenannte „freie Kühlung“ kann – je nach Standort, Auslegung und Betriebsweise – den Energieeinsatz für die Kühlung von Rechenzentren reduzieren, weil Außenluft zur Unterstützung genutzt wird. Dabei kann Außenluft zur Unterstützung der Kühlung genutzt werden; die entstehende Abwärme kann – bei passender Systemintegration und vorhandenem Wärmebedarf – zur Beheizung anderer Bereiche genutzt werden.
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